Kultur in der Alten Kapelle

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein abwechslungsreiches, unterhaltsames oder auch besinnliches Sommerprogramm in der Alten Kapelle – zum sechsten Mal. Wie in den vergangenen Jahren beginnt es mit einer Ausstellung.
Mit Vorträgen, Filmen, Taizé-Andachten und Kulinarischem wird das Programm wieder die bekannte Vielseitigkeit zeigen.

Programmflyer mit einer Kurzübersicht: Link

Samstag 9. Juni (Vernissage 18 Uhr) täglich bis Sonntag 17. Juni, 18 bis 20 Uhr, sonntags auch 11 bis 12 Uhr
„SIE hat mir der Himmel geschickt!“ Karikaturen zu Sterben, Tod und Trauer
Über Sterben und Trauer lacht man nicht. Oder etwa doch?! Die Ausstellung zeigt, dass es möglich ist. Und dass schwarzer Humor ebenso abgründig wie tiefsinnig sein kann. Karikaturisten aus Deutschland, West- und Osteuropa machen Witze über Demenz, Sterbensängste und Begräbniskultur. Sie gewinnen auch den „Tod-ernsten“ Dingen lustige Seiten ab.

Dienstag 19. Juni, 20 Uhr
Christuszentrierter Journalismus der Zukunft
Matthias Pankau, Journalist und Pfarrer, Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, berichtet von seiner Arbeit in der Agentur und die Überlegung, was einen engagierten, christuszentrierten Journalismus ausmacht.

Mittwoch 20. Juni, 16:00 bis 19:30 Uhr
Kindermitmachtheater „Vier Freunde in Gefahr“
Für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Alle Kinder, die gerne Theater spielen, sind eingeladen, eine spannende Geschichte einzuüben und vorzuführen. Aufführung für Eltern und alle Interessierten um 18:30 Uhr. Gemeinsamer Abschluss mit Essen und Trinken. Anmeldung über das Pfarrbüro bis 19. Juni, Tel. 88528.

Freitag 22. Juni, 18 Uhr, bis Samstag 23. Juni, 18 Uhr
24-Stunden-Gebet
60 Minuten, um die Welt zu verändern, und Ihr könnt dabei sein! Meldet Euch für eine dieser 24 Stunden an, zu zweit oder mehr Personen, und verbringt eine Stunde im Gebet. Die Alte Kapelle wird dazu viele Anregungen bieten – langweilig wird es bestimmt nicht!
Anmeldung über das Pfarrbüro, Tel. 88528.

Dienstag, 26. Juni, 19 Uhr
Whisky-, Likör- und Edelbrand-Verkostung
Die Bachgau-Destille aus Radheim präsentiert Spitzenprodukte aus eigener Herstellung. Dazu leckere Schmankerl. Unkostenbeitrag 20 €. Anmeldung erforderlich bei Horst Bernhardt, Tel.: 06073 87797, Mail: bernhardts@t-online.de

Mittwoch, 18. Juli, 20 Uhr
„Lieblingsstücke“ des Duos „Quer-Saitig“
Musikalische Zeitreise durch verschiedene Epochen und Stilrichtungen der Musik. Anette Schöpf (Querflöte) und Gisela Bonerz (Konzertgitarre) bieten ungewöhnliche Bearbeitungen klassischer Musikstücke bekannter und weniger bekannter Komponisten.

Mittwoch, 25. Juli, 19 Uhr
Bibel-Krimi-Dinner: „Ein Fall von Hochmut“
In Zusammenarbeit mit dem Martinusforum, Aschaffenburg. Die Bibel ist voller spannender Erzählungen. An diesem Abend schlüpfen die Teilnehmer in die Rolle einer biblischen Figur und versuchen zu klären, wer von den Mitspielern in ein Verbrechen verstrickt ist. Zwischen den Spieleinheiten stärken sie sich mit einem Drei-Gänge-Menü.
Begrenzte Teilnehmerzahl, Unkostenbeitrag 20 €. Anmeldung erforderlich bei Horst Bernhardt, Tel.: 06073 87797, Mail: bernhardts@t-online.de.

Mittwoch 15. August, 19 Uhr
Grillabend der Gemeindegruppe „Männer suchen Gott“
Andere Männer sind herzlich willkommen!
Freiwilliger Unkostenbeitrag, Anmeldung erforderlich bei Horst Bernhardt, Tel.: 06073 87797, Mail: bernhardts@t-online.de

In den Sommerferien werden drei Filme gezeigt:

Mittwoch 1. August, 20 Uhr
„Wie im Himmel“
Der weltberühmte Dirigent Daniel Dareus kehrt nach einem schweren Kollaps in sein schwedisches Heimatdorf zurück. Eigentlich wollte er sich von der Welt zurückziehen, doch als er das Amt des Kantors antritt, findet er über seine Leidenschaft für die Musik auch zu den Menschen zurück. Bei seiner Arbeit mit dem bunt zusammengesetzten Chor der kleinen Gemeinde entfaltet sich vor ihm allmählich ein ganzer Mikrokosmos menschlicher Sorgen und Nöte, und er ist überglücklich, als er erkennt, dass er mit Hilfe der Musik einen Weg in die Herzen der anderen findet. Das ist die Erfüllung seines Traums, mit dem er vor Jahrzehnten aus dieser Gegend aufgebrochen war.

Mittwoch 8. August, 20 Uhr
„Verstehen Sie die Béliers?“
Ein Markt in der französischen Provinz. Hinter ihrem Stand steht, wie jede Woche, die gesamte Familie Bélier. Während die Eltern sowie der Sohn zwar auffällig freundlich, aber sehr schweigsam sind, ist Tochter Paula umso gesprächiger. Die Kunden kennen das schon und wissen, dass Paula die Kundenwünsche für ihre Familie in Gebärdensprache übersetzt. Denn alle in der Familie sind gehörlos – bis auf Paula. Doch die Béliers sind eine muntere, eingeschworene Gemeinschaft und weit davon entfernt, sich mit angeblichen Unmöglichkeiten abzufinden. Rodolphe will Bürgermeister werden, Paula Gesang in Paris studieren. Dieser Wunsch stößt in der Familie zunächst auf Unverständnis. Aber gemeinsam meistern sie alle Hürden.

Mittwoch 22. August, 20 Uhr
„Rabbi Wolff“ (Dokumentarfilm)
William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg, steigt dort in den Zug und pendelt zu seinen Jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Samstags nach dem Gottesdienst geht es zurück nach London – es sei denn, er ist bei Verwandten in Jerusalem, auf Fastenkur in Bad Pyrmont oder beim Pferderennen in Ascot. Denn das Leben muss vor allem Spaß machen, findet Willy Wolff. Mit seiner unkonventio-nellen Art und seinem herzhaften Lachen begeisterte der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern die Zuschauer und Zuschauerinnen.

TAIZÉ-ANDACHTEN
vom 21. Juni bis 16. August jeden Donnerstag von 19:00 bis 19:45 Uhr
Mit Pfarrer Stefan Thomanek
Taizé ist ein kleines Dorf in Frankreich, in dem Männer und Frauen in einer christlichen ökumenischen Gemeinschaft leben. Besonders bekannt sind die Andachten der Gemeinschaft geworden, die durch die charakteristischen Gesänge und die Elemente der Stille und des warmen Lichtes einen besonderen Charakter haben.
Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmo-sphäre, in der man gesammelt beten kann. Alle können in solche Gesänge einstimmen und zusammen ohne engeren zeitlichen Rahmen der Erwartung Got-tes Raum geben. Inneres Leben kann sich entfalten. Die Gesänge sind auch eine Hilfe für das persönliche Gebet.

 

Herzliche Einladung!

Kommentare sind geschlossen.