Gott ist unsere Zuver­sicht und Stärke.

Psalm 46,2

Monats­spruch für Sep­tem­ber 2025

Unser Leben ver­läuft nicht gleich­för­mig. Wir sind nicht immer stark und zuver­sicht­lich, und auch nicht immer schwach und ver­zwei­felt. Das Auf und Ab in unserem Inneren ist „normal“, und vieles hat Ein­fluss darauf, ob es gerade „Auf“ oder „Ab“ geht – und manch­mal wech­selt das von einem Moment auf den anderen.

Jeder macht seine eigenen Erfah­run­gen, was ihn stärkt und hoff­nungs­voll sein lässt. An gute Erfah­run­gen können wir anknüp­fen. Das müssen nicht unsere eigenen Erfah­run­gen sein; wie oft pro­bie­ren wir etwas aus, weil es uns jemand anderes emp­foh­len hat! Am besten fahren wir sicher damit, auf jeman­den zu hören, der fach­kun­dig ist. Zum Bei­spiel fragen wir bei einer Sport­ver­let­zung am besten den Phy­sio­the­ra­peu­ten, welche Übungen uns wieder auf die Beine helfen.

Das gilt auch für unser Innen­le­ben. Lasst uns doch auf Leute hören, die erlebt haben, wo man innere Stärke her­be­kommt. Zum Bei­spiel im Gebet­buch der Bibel – den Psalmen! Die dort beschrie­be­nen Lebens­la­gen beschrei­ben sehr anschau­lich unsere mensch­li­chen Aufs und Abs. Oder besser: die Abs und Aufs! Denn ganz häufig schil­dern die Beter ihre Not, und dann irgend­wann kippt die Stim­mung – aber ins Posi­tive! Und das Fazit lautet: „Gott ist unsere Zuver­sicht und Stärke – eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getrof­fen haben.“ Amen! 

Pfar­re­rin Chris­tiane Seresse